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Januar 14, 2017
Laut gedacht – Was wäre wenn….?

Manchmal wenn der Alltag um mich herum zu hektisch ist und ich eine Pause brauche, dann entfliehe ich für einen Moment in eine andere Welt. Ihr könnt es nenne wie ihr mögt. Eine Seifenblase, eine flauschige Wolke oder einfach nur Tagträumerei. Ich male mir aus wie es vielleicht hätte sein können. Und ja, das geschieht oft. Was wäre z.B. wenn ich in der Vergangenheit einen anderen Weg genommen hätte? Würde ich heute genau an der selben Stelle stehen? Ich weiß das diese „Was wäre wenn…?“ Gedanken nicht sonderlich hilfreich sind, ich werde wahrscheinlich sowieso nie eine „echte“ Antwort auf die Frage bekommen.

Gegensätze ziehen sich an

Früher war ich der festen Überzeugung das dass Leben von der Geburt bis zu dem Tag an dem wir sterben vorbestimmt ist. Das wir ein Schicksal haben, dem wir uns früher oder später beugen müssen. Dass das absolut nicht so ist, durfte ich selbst merken. Viel zu lange habe ich das überhaupt nicht so gesehen, aber das ist eine andere Geschichte. Ich bin froh über diese Erfahrung, sie hat mein Leben verändert und mir neue Blickwinkel und Möglichkeiten aufgezeigt. Ja, es erfordert Mut und Stärke in diesen Momenten auf zu stehen und Wege zu gehen von denen du kurze Zeit vorher nichtmal wusstest das es sie gibt.  Aber es sind nicht die positiven Ereignisse, die dich zu dem Menschen machen der du bist, sondern die negativen. Sie zeigen dir wer du wirklich bist und wofür du dankbar bist. Erst wenn du mit allem im Reinen bist, erkennst du das die schlimmsten Momente in deinem Leben jene sind für die du dankbar sein kannst.  Aus Negativem können so wundervolle positive Dinge wachsen. Das Licht braucht die Dunkelheit um überleben zu können. Es gibt nichts positives ohne das negative.

Die Beste Entscheidung meines Lebens

Es ist faszinierenden zu sehen wie sich die Bedeutung mancher Entscheidungen im Leben verändern kann. Noch gestern dachte ich eine falsche Entscheidung getroffen zu haben, wird sich morgen vielleicht herausstellen das es die beste Entscheidung meines Lebens gewesen ist. Und übrigens, nichts ist in Wirklichkeit so schlimm, wie es dir im Moment vielleicht vor kommt. Mit etwas Abstand betrachtet, erscheinen die Meisten Dinge oftmals in einem ganz anderen Licht. Ich weiß, den Blickwinkel zu verändern ist einfacher gesagt als getan. Es erfordert etwas Übung aber mit der Zeit habe ich gelernt auch an vermeintlich negativem etwas positives zu sehen. Manchmal sehe ich es auch nicht sofort sonder erst Tage, Wochen oder Monate später. Aber alleine der Glaube und der Gedanke daran, das alles einen Sinn ergeben wird beruhigt ungemein. Wie oft wurde mir wohl schon abgeraten etwas zu tun? Oder wie oft habe ich tatsächlich vermeintliche „Fehlentscheidungen“ getroffen? Oft genug. Dennoch bereue ich keine Einzige dieser Entscheidungen. Warum auch? Jede Entscheidung baut auf eine andere auf. Das ist mein Leben! Und ich bin so wie es ist, glücklich damit. Wer weiß schon ob ich genau so glücklich wäre wenn diese Dinge nicht passiert wären?

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